7. Dezember 2017 Michael Beuckert

Pressemitteilung zum Thema Geburtshilfe


Pressemitteilung zum Thema Geburtshilfe


DIE LINKE. Kreisverband Ansbach / Weißenburg – Gunzenhausen: Staatsregierung reagiert spät auf die Schließungswelle bei der Geburtshilfe

Dazu meint Kreissprecher Beuckert: "ANregiomed soll jetzt Anträge für Sicherungszuschläge für Geburtsstationen in Rothenburg und Dinkelsbühl vorbereiten"

Der Landkreis soll auch die Förderung von Geburtshäusern in unterversorgten Regionen prüfen.

"In den letzten acht Jahren wurden in Bayern 35 Geburtsstationen geschlossen, darunter auch in Neuendettelsau. Darauf hat etwa unser Ansbacher Bundestagsabgeordneter Harald Weinberg mehrfach hingewiesen. Die Staatsregierung reagiert auf diese Schließungswelle im ländlichen Raum spät. Es ist zwar mehr als fraglich, ob die nun kurz vor der Landtagswahl versprochenen Mittel ausreichen, damit Frauen auf dem Land auch in Zukunft gut umsorgt und wohnortnah Kinder zur Welt bringen können. Dennoch sind die Sicherungszuschläge ein richtiger Schritt, den MdB Weinberg als ein Mosaikstein für den Erhalt der Gesundheitsversorgung angeregt hat." So kommentiert der Kreissprecher der Partei DIE LINKE. im Landkreis Ansbach, Michael Beuckert (Rothenburg), die gestrige Veröffentlichung des "Zukunftsprogramms Geburtshilfe Bayern".

Beuckert weiter: "Die Geburtsstationen in Rothenburg und Dinkelsbühl sind für die Menschen im Landkreis elementar für die Grundversorgung. Daher muss ANregiomed jetzt rasch einen Antrag auf Sicherungszuschläge stellen." Gleichzeitig müsse der Landkreis mit den Pauschalzuweisungen in Höhe von 40,- Euro pro Geburt sorgsam und vorausschauend umgehen. Möglich sei laut der LINKEN auch eine Förderung von Geburtshäusern in medizinisch unterversorgten Planungsregionen wie Ansbach-Nord, Feuchtwangen oder Wassertrüdingen.





Quelle: http://www.die-linke-ansbach.de/politik/presse/detail/artikel/pressemitteilung-zum-thema-geburtshilfe/