16. März 2018

Kreisverband Ansbach bei Aufstellung in Mittelfranken stark vertreten

Kreisverband Ansbach bei Aufstellung in Mittelfranken stark vertreten

Uwe Schildbach führt DIE LINKE auf der Bezirkstags-Liste an

MdB Harald Weinberg: „Die Chance zum Einzug in den Landtag ist so groß wie nie“

DIE LINKE hat jetzt in Nürnberg ihre Listenreihung für die Landtags- und Bezirkstagswahlen am 14. Oktober 2018 beschlossen. Auf beiden mittelfränkischen Listen ist der Kreisverband Ansbach / Weißenburg-Gunzenhausen stark vertreten: So führt der Ansbacher Stadt- und Bezirksrat Uwe Schildbach die Bezirkstags-Liste an. Auf Platz vier kandidiert Victor Rother (Weißenburg), Laura Wirth (Heilsbronn) wurde auf Platz sieben gewählt. Hans Webersberger (Flachslanden) steht auf Platz 22.

Schildbach hob die Erfolge der LINKEN in den vergangenen Jahren im Bezirkstag hervor: „Wir haben durch unseren Antrag auf Sonderprüfung des Geschäftsgebarens von Vorstand Helmut Nawratil und der Entscheidung Überlastungsanzeigen der Pflegebeschäftigten dem Verwaltunsgrat öffentlich zu machen, mehr Transparenz in den Bezirkskliniken herstellen können. In der Zukunft wollen wir weiter für die Belange von Beschäftigten und Patienten in den Bezirkseinrichtungen arbeiten.“ Dafür gibt Schildbach ein klares Ziel für die Wahl aus: „Wir wollen in Fraktionsstärke in den Bezirkstag.“

Auf der Liste für den Landtag kandidiert die Ansbacherin Sibylle Trenkner auf Platz sieben. Die Kreissprecher Michael Beuckert und Tamara Raffa (beide Ansbach) gehen von Platz zwölf und 17 ins Rennen. Auf Platz 24 steht Heinz Rettlinger (Gunzenhausen). „Bayern braucht klare Kante in der Opposition“, erklärt Beuckert. DIE LINKE sei die „einzige Kraft, die definitiv nicht mit Markus Söder ins Bett steigt“. Sprecherkollegin Raffa ergänzt: „Der Freistaat braucht soziale und ökologische Erneuerung. Dafür steht DIE LINKE.“

Für eine Überraschung sorgte der Ansbacher Bundestagsabgeordnete Harald Weinberg. Er kandidiert auf Platz zehn für den Landtag. „Die Reihung zeigt, dass mein Ziel nicht ein Platz im Maximilianeum ist“, betont der Gesundheitsexperte, doch sei seine Bewerbung auch ein Signal: „Die Chance zum Einzug in den Landtag ist für DIE LINKE so groß wie nie.“ Die CSU habe zentrale Themen wie die Sorge um den Erhalt der Krankenhäuser im ländlichen Raum, den Ärztemangel oder das Wegbrechen der Hebammenversorgung „sträflich vernachlässigt“. Hier habe DIE LINKE Konzepte im Interesse der großen Mehrheit der Menschen in Bayern erarbeitet, die man konsequent im Landtag einbringen werde.

Quelle: http://www.die-linke-ansbach.de/politik/presse/detail/artikel/kreisverband-ansbach-bei-aufstellung-in-mittelfranken-stark-vertreten/