23. November 2017

Stadtrat beschließt die Erweiterung des Montessori-Kin­dergartens Schnürleinsmühle - Stadtrat Dinar (DIE LINKE) fordert beitragsfreie Kinderbetreuung

In seiner letzten Sitzung hat der Stadtrat einstimmig den Beschluss gefasst, den Bedarf von 25 weiteren Kindergartenplätzen festzustellen. Im Namen der LINKEN votierte auch Stadtrat Erkan Dinar dafür. Erweitert werden soll nun der Montessori-Kin­dergartens Schnürleinsmühle.

Derzeit werden auf dem Stadtgebiet 572 Kindergarten- sowie zehn integrative Nachmittagsplätze angeboten. Weiterhin gibt es 84 Krippen- und 22 Hortplätze. Im Februar 2018 werden durch die Lebenshilfe zehn gewöhnliche und fünf integrative Kindergartenplätze, 14 gewöhnliche und sechs integrative Kinderkrippenplätze entstehen. Ab April 2018 wird die Stadt weitere 20 Waldkindergartenplätze anbieten. 25 Kindergarten-, elf Krippen- und 13 Schulkinder aus Weißenburg werden derzeit in anderen Gemeinden betreut. Freie Plätze sind derzeit nur im städtischen Kindergarten im Ortsteil Suffersheim vorhanden, aber die Entfernung scheint für etliche Eltern einfach ein Problem zu sein. Alle anderen Einrichtungen sind voll ausgelastet.

Auf die gestiegene Geburtenentwicklung seit 2014 hat die Stadtverwaltung nun mit dem Vorschlag reagiert, den Bedarf von 25 weiteren Kindergartenplätzen festzustellen. Während vor drei Jahren "nur" 147 Kinder geboren wurden, waren es 2015 und 2016 bereits 163 und 164 Neugeborene. In diesem Jahr werden es wohl über 180 Kinder werden.

Am Kindergarten Schnürleinsmühle wird nun ein Anbau an der Ostseite entstehen. Der laufende Betrieb wird dadurch keinerlei Einschränkungen haben. Für die Kosten werden 80 bis 90 Prozent Zuschüsse fließen.

Stadtrat Erkan Dinar (DIE LINKE) dazu: "Das Geld der SteuerzahlerInnen darf nicht nur in Bauten wandern. Eltern gehören direkt entlastet. Bei den anstehenden Landtagswahlen gilt deshalb, nur beide Stimmen für DIE LINKE ist eine sichere Stimme für eine beitragsfreie Kinderbetreuung. Denn daran mangelt es bei uns in Bayern.

Bis zum Jahre 2020 muss die gesamte vorschulische Kinderbetreuung beitragsfrei gestellt werden. Dieses anzugehen wäre bei entsprechender Prioritätensetzung schon jetzt problemlos aus dem Landeshaushalt finanzierbar. Im vergangenen Jahr betrug der Haushaltsüberschuss in Bayern 1,9 Milliarden Euro. Damit steht der Freistaat bundesweit an der Spitze. Eltern und Erziehungsberechtigen wäre damit wirksam geholfen."